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Todesangst im dritten Taifun

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2019
So
14:04
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Ich habe viel gesehen. Ich habe viel erlebt. Heute überlebe ich einfach nur. Noch nie in meinem Leben hatte ich derartige Todesangst. Der dritte Taifun trifft Bulalacao am 25.12. mit voller Wucht und Sturmböen um 200 km/h. Das Dach unserer Notunterkunft wird teilweise weggerissen. The Day After. Ground Zero. Vollkommene Vernichtung.

Schon vor einigen Wochen witzelte mein Liverpooler Kiter Buddy King George mir würde in meinen zwei Monaten auf den Philippinen noch die Ehre eines dritten Taifuns erwiesen werden. Ungläubig studierte ich Windy bis kurz vor Fiji. Ich fand nichts. Vor ungefähr zwei Wochen formierte sich dann tatsächlich ein Zyklon. Erst war er Tropensturm, dann wurde er zum Taifun. Eingeschlagen ist er in Bulalacao mit Kategorie vier von fünf als der stärkste Taifun seit 50 Jahren.

Über Wochen studieren wir mehrfach täglich die Prognosen. Zuerst sieht es so aus, als würde der Taifun durch die Inseln im Osten der Philippinen einiges an Energie verlieren und vor allem ein Stück nördlich über Mindoro hinwegziehen. Doch die Vorhersage ändert sich. Über den Visayas gewinnt der Taifun Ursula nochmals an Energie. Für uns war jedoch das verheerendste Detail, dass er seinen Kurs nach Süden verlagerte. Er zieht sehr schnell und kompakt genau zwischen Boracay und Süd-Mindoro durch. Damit erwischt uns die windigere Nordseite des Taifuns mit voller Wucht vom offenen Meer im Osten her.

Am ersten Weihnachtsfeiertag weckt Kathrin alle Kitecamp-Gäste nach einer kurzen Nacht schon vor sechs Uhr. Die stabilen Safari-Zelte werden hastig abgebaut. Betten und Matratzen werden in den aus Beton gebauten Sanitärhäusern gestapelt. Mit ordentlich Heilig-Abend-Hangover gehen wir den Berg zur Hauptstraße hinauf und werden auf dem Rücken eines Lasters durch leichten Nieselregen ins vermeintlich sichere Bulalacao evakuiert. Im Dschungel herrscht Totenstille.

Zuerst wundere ich mich noch warum wir ins hölzerne Restaurant des South Drive Beach Resorts fahren. In den gefährlichen Osten blickend steht es grossflächig verglast an einem Hügel direkt über der exponierten Bucht von Bulalacao. Doch die Vorhersage war am Morgen wieder besser. Der Taifun sollte uns mit nur noch 150 km/h treffen. Die Vorhersage irrte leider. Sogar das stählerne By The Sea Hotel trug beim vernichtenden Taifun-Einschlag mit 200 km/h massive Schäden davon.

Chronik des Taifuns in Bulalacao 25.12.19

8.00 Uhr. Alle 20 Kitecamp-Gäste und fünf weitere gestrandete Reisende richten sich im hölzernen Speisesaal des South Drive Resorts ein. Karten spielen. Lesen. Schreiben. Musik hören. Rausch ausschlafen. Tischtennis. Sparren, Lattung und Bauweise werden genau inspiziert.

10.00 Uhr. Der Wind frischt auf. Palmwedel zittern im noch relativ mildem Regen. Im Osten wird alles unter mächtigen Wolken dunkel. Erste Videos und Bilder werden geschossen.

11.00 Uhr. Unsere Notunterkunft reicht uns ein gutes Mittagessen. Die Gespräche werden weniger. Keiner schläft mehr und auch die Tischtennisbälle verstummen. Der Wind wird immer stärker. Palmen biegen sich im zunächst aus Norden mit ca. 110 km/h kommenden Wind. Platzregen klatscht an die ungeschützte Rundumverglasung. Kleinere Äste brechen und fliegen davon. Dicke Bambusstauden werden tief gebogen.

12.00 Uhr. Der starke Regen blockiert einen Abfluss seitlich des Resorts. Ein kleiner Fluss aus Schlamm und Wasser ergiesst sich durch die Hintertür des Restaurants und fliesst über die Terrassentüre vorne wieder ab. Die Spalte zwischen den ratternden Flügeltüren werden im im jetzt ca. 150 km/h starken Sturm immer breiter. Erste Bäume brechen direkt neben dem Resort um und zerschlagen einen Zaun. Eine zunächst kleine Spalte zwischen Traufgang und hölzernem Dach scheint mit jeder Böe bedrohlich zu atmen.

13.00 Uhr. Der Taifun steigert sich auf um die 175 km/h aus Osten. Das Meer kocht. Wir sehen es kaum noch im starken Regen. Palmen werden zerrissen. Blätter und Zweige knallen gegen die Fenster. Wir weichen zurück. Ein alter 20m hoher Baum hinter dem Resort wird zerfetzt und bricht unter lautem Krachen zusammen. 10 cm dicke Bambusrohre brechen vor dem Eingang in apokalyptischen Böen. Kaum einer filmt noch. Kaum einer spricht noch. Die Gesichter werden immer besorgter. Ein erstes Fenster knackt. Wir errichten Barrrikaden aus Tischen und Stühlen.

14.00 Uhr. Die Türe Richtung Osten bricht trotz Barrikade immerwieder in jetzt ca. 200 km/h Wind auf. Wir stemmen sie mehrfach wieder zu. Die vorangegangene schamanische Geisterberuhigung der Inhaberin mit Besen auf Tische schlagend scheint nicht zu wirken. Dann zersplittert ein erstes Fenster. Alle schreien in Panik. Regen peitscht schmerzend ins Gesicht.

Wir ducken uns im hintersten Eck der rückseitigen Toiletten. Der Druck des Taifuns bringt die Ohren fast zum platzen. Draussen geht die Welt unter. Und sie kommt immer weiter rein. Weitere Fenster zersplittern. Niemand filmt mehr. Es kracht, donnert und poltert in Urgewalten. Dann wird ein Viertel des Daches aus der Verankerung gerissen und fliegt davon.

Panik bricht aus. Angstschreie. Ich bete das erste mal sei 20 Jahren. Die Köchin rasselt beschwichtigend mit Besteck in der Spüle und macht mich zusätzlich nervös. Wie soll ich so hören wann das Dach endgültig abhebt? Wir sitzen alle unter dem gleichen Dach. Es reicht vom Loch vorne bis zu uns über die Toiletten und die Küche. Kinder weinen geduckt unter den massiven Betontischen. Ich habe Todesangst. Mit wird schlecht vor Angst. Füsse, Hände und Backen kribbeln eine gute Stunde lang wie kurz vorm Blackout unter Pressatmung.

Wenn das Dach komplett abhebt bleibt als einziger Ausweg die Hütte auf der anderen Hofseite. Dazwischen liegt ein Viertel Dachstuhl unter hängenden Stromleitungen. 200 km/h fegen darüber. Sicherheit ist so nah – und unendlich weit weg. Wenn wir in diesem Wind dort rüber müssen gibt es garantiert Verletzte oder gar Tote. Doch das Dach hält. Eine ganze Stunde lang.

15.00 Uhr. Der Taifun lässt langsam nach. Alle atmen durch. Regen prischt durchs Loch im Dach auf unsere Gesichter. Jeder ist froh noch zu leben. Keiner traut dem Frieden. Doch er hält. Eine zitternde feuchte Zigarette. Der Wind dreht auf Süd. Es bedeutet, dass wir auf die Rückseite des Taifuns angelangt sind. Ein unglaublicher Wolkenbruch setzt ein. Das Meer kocht in Wellen von über drei Metern. Sturzbäche füttern sie mit dicken Ästen. Die 50 m lange FastCat Fähre reisst sich vom Hafen los. Sie sinkt zwar nicht wie zuerst erzählt – aber strandet. Die einzige Verbindung nach Boracay wird lange unterbrochen bleiben.

16.30 Uhr. Einige Freunde hatten sich in den kleinen Bungalows des Resorts verbarrikadiert. Sie kommen langsam alle zurück. Hatten die besser Wahl getroffen. Auf einige Bungalows fielen zwar Bäume und das Dach leckte – oder die Klimaanlage wurde aus der Wand gerissen. Aber die Matratzen und Betten vor den Fenstern hielten die Angst weiter draussen als im Restaurant. Keiner wurde verletzt. Alle überleben.

17.00 Uhr. Mit einem deutschen Paar beschließe ich im schwächer werdenden Regen ins nahe aus Stahl gebautem Hotel By The Sea zu fliehen. Für die 800 m brauchen wir durch knietiefen Schlamm, Sturzbäche und unter gestürzten Baumriesen mit zerrissenen Stromleitungen hindurch fast eine halbe Stunde. Auch das By The Sea wurde schwer getroffen. Das Dach fehlt zu einem netten Teil. Massive Fassadenteile aus Stahl wurden abgerissen. Fensterscheiben sind zersplittert.

Platschnass und fast ohne Geld kommen wir im von Kerzen beleuchteten Restaurant an. Der Londoner Expat Greg gibt uns zusammen mit seiner Philippinischen Frau Abendessen und Bier aus. Das Hotel gibt uns umsonst Obdach in einem trockenen Bett. Ganz herzlichen Dank euch allen! Es gibt weder Wasser, noch Strom, noch Telefon. Wir schlagen früh erschöpft in den Betten ein.

Am nächsten Morgen herrscht vollkommen Windstille. Kein Blatt regt sich. Es gibt auch kaum mehr Blätter. Zumindest nicht an Bäumen. Kaum ein Baum steht mehr. Alles wurde weggefetzt. Wie ein Vulkanausbruch. Die Hälfte aller Häuser ist schwer beschädigt oder komplett zerstört. Am Friedhof stehen Totenhäuser auf dem Kopf. Alle paar Meter blockieren gestürzte Baumriesen und Stromleitungen die Straße. Ground Zero. The Day After.

Ein Philippino winkt mir traurig lächelnd zu, als ich am Rest seines Hauses vorbeilaufe. Er hat nur noch wenig einzusammeln. Nach einiger Zeit finden wir ein Trike. Das Deutsche Ärztepaar will im Hospital helfen. Aber wie sich später zeigt liegen die am schlimmsten betroffenen Gebiete etwas südlich und auf den Inseln vor der Bucht. Von dort kommen die Opfer noch nicht durch. Ich frage unseren Fahrer wie es seiner Familie geht. Er beginnt zu weinen. Einige Menschen sind gestorben – viel mehr als beim „grossen“ letzten Taifun Tisoy.

Angestellte des Kitecamps sammeln uns auf der Hauptstraße mit Motorrädern ein. Die Nebenstraße zum Kitecamp wird von 67 Bäumen teilweise oder ganz blockiert. Plus hunderte Palmen und Bambus-Stauden. Mit Bambus-Gerüsten baut man in Asien Wolkenkratzer. Hier baut man nichts mehr. Alles ist vernichtet. Am schlimmsten ist die Vernichtung auf den letzten exponierten Hügeln vor dem Kitecamp. Die Bambushütten der Mangian sind atomisiert worden. Kein Baum steht mehr. Das Panorama gleicht einem Meteoriteneinschlag.

Ich mache mir riesige Sorgen. Kathrin wollte den Taifun mit ihren Leuten im Camp aussitzen. Es lag in der ersten Frontreihe. Kann man dort überlebt haben? Am Eingangstor zum Kitecamp ist Schluss. Die 700 m lange Privatstraße ist komplett von umgestürzten Bäumen blockiert. Grosse und sehr aggressive rote Ameisen fallen in Kohortenstärke über unseren Abstieg her. Zwei Hornissen verpassen mir ihren letzten Lebenssaft.

Zwischen den Trümmern des vollkommen vernichteten Kitecamps steht Kathrin mit der ganzen Crew. Niemand ist verletzt. Alle leben – bis auf zwei Ziegen. Die Berge um die Bucht formen einen wahren Taifunkessel. Die Winde kamen aus allen Richtungen. Die Crew überlebte im letzten Badezimmer ganz hinten im Sanitärblock aus Beton. Die Mauern dieser sowie der Bungalows nebst der Yoga Pagode aus Beton sind das einzige was noch steht. Alles andere ist vernichtet: Dächer, Türen, Scheiben, Wände, Hütten, Bänke und die Gerüste der Safarizelte.

Am schlimmsten hat es die 15 m duchmessende Restaurant-Pagode erwischt. Sie ist trotz stabiler Bauweise aus Bambus und 20 cm dicken Pfosten komplett vernichtet worden und zusammengebrochen. Darunter begraben liegt das Zentrum des Kitecamps mit Küche, Getränken, Essen, Tischen und Stühlen. Kathrin steht vor den Resten und plant grinsend den Wiederaufbau.

Gleich bei der Ankunft zeigen sich die Gefahren von Ground Zero. Die Kieler Ärztin rammt sich umgehend einen langen rostigen Nagel tief in den Fuss. Auf dem ganzen Grund liegen hunderte Bambushölzer mit solchen Nagelfallen. Wir säubern als erstes das ganze Gelände. Trotzdem erwischt es im Laufe der Aufräumarbeiten noch einige weitere Helfer. Meine dicken Sohlen retten mich mehrfach vor massivem Blutverlust.

Wir entsorgen den Schutt aus der Yoga-Pagode. Mit den verbleibenden Tischen und Stühlen richten wir ein provisorisches Restaurant und Küche ein. Alles Wasser und Essen muss wegen der blockierten Straße per Fuss über weite Strecken herangeschafft werden. 25l Kanister erreichen uns auf völlig erschöpften Schultern. Es gibt weder fliessend Wasser noch Strom oder Telefon.

Weitere Helfer der evakuierten Crew kommen an und helfen umgehend mit die Bungalows von zersplittertem Glas und Schutt zu säubern. Eine andere Gruppe kümmert sich um den Schutt auf den Safari-Zeltplätzen. Wir trocknen die Zelte sowie Matratzen und Betten. Bis zum Abend stehen wieder vier Safarizelte.

Der größte Teil der Arbeit ist das Abtragen der riesigen Restaurant-Pagode. Die gefährlichen Trümmer sind voller Nägel. Sie wandern auf riesige Scheiterhaufen die am zweiten Abend angezündet werden. Binnen zwei Tagen schaffen wir fast die Hälfte des Restaurants abzutragen. Dann lassen bei unter Tropenhitze in vollkommener Windstille alleine über die Haut vaporisierte sieben Litern Wasser am Tag die Kräfte nach.

Kathrin bricht nach dem Heranschaffen von Essen für alle am ersten Abend vollkommen erschöpft mitten im Restaurant zusammen – und steht auch bis zum nächsten Morgen nicht mehr auf. Wir vernichten die letzten Alkoholvorräte. Die ganze Nacht greifen mich massiv Moskitos an. Das riesige und recht rabiate Hausschwein Cabrinha findet meinen Odor ganz bezaubernd. Sie stattet mit jede Nacht mehrfach Besuche in Pagode und Zelt ab. Auch die Ziegen sind nur schwer aus der Küche zu verscheuchen.

Am zweiten Tag hacken wir in Ermangelung von Äxten und Motorsägen den 700 m langen Weg zur Hauptstraße mit Macheten von bis zu 20 cm dicken Baumstämmen frei. Die Sonne sticht fast so sehr wie einigen Dutzend Bisse roter Ameisen. Auf einem kurzen Tankstopp im Restaurant dreht es sich mir auf einmal. Es war zu viel. Füsse, Hände und Gesicht wollen trotz massig Zucker- und Salzwasser eine Stunde lang im Liegen nicht mehr zu Kribbeln aufhören.

Am Abend verbrennen wir unter einem klaren Sternenhimmel die Reste des Restaurant-Dachs in einem großen Lagerfeuer am Strand zu „Ring Of Fire“. Alles ist unendlich ruhig. Jeder ist hinüber. Jeder hat geholfen wo er konnte. Gute Menschen.

Nach zwei Tagen harter Arbeit und Meerwasser-Wäschen mache ich mich auf den Heimweg. Sechs Stunden mit dem Bus nach Calapan. Die erste Süsswasser-Dusche seit vier Tagen ist unbezahlbar. Erste Nachrichten kommen wieder an. Die Frischwasser-Pumpe des Kitecamps geht wieder. 40 Arbeiter werden schon bald mit dem Wiederaufbau des Kitecamps beginnen. Erleichtert von den guten Neuigkeiten geht meinem Koffer am letzten Tag der Reise sein Rad ab. Ersatz kaufen. Essen. Sammeln. Verarbeiten. Schreiben. Ruhen.

Am nächsten Tag geht es mit der Fähre rüber nach Batangas und mit dem Bus durch den Wahnsinn um Manila zum Flughafen. Es war eine harte Reise. Aber eine wertvolle.

Bitte helft Kathrin bei der Finanzierung des Wiederaufbaus!
Bucht euch einen Platz im Kiter-Paradies:
www.kitesurf-mindoro.com.
Ab Mitte Januar sollte alles wieder stehen.
Ich komme wieder am 7.12.2020.

Philippinen, Dezember 2019

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2 Kommentare

  • Urs schreibt am Sonntag, 29.12.2019 um 15:33 Uhr:

    Sehr mittreissender Bericht, den ich sehr gut machempfinden kann. 2007 waren wir auf Boracay, als ein Taifun das Aisatou Resort an der Bulabog Beach zerlegte…und noch paar andere. Mitten in der Nacht kam der Taifun und riss die grosse Fensterfront vom Zimmer zu Terasse aus der Fassade. Von einer zur anderen Sekunde war unser Schlafzimmer eine Waschkücke von umherfliegenden Kleidern, Blättern, Regen…auch wir mussten uns damals im Bad verschanzen. Die einzigen Massiv gebauten Mauern.
    Gab damals auf Boracay auch Tote.
    Nur wer wie du sowas miterlebt (und überlebt) kann sich vorstellen was so ein Taifun für eine Naturgewalt ist.
    Bin froh, dass es bei euch keine Tote gab und wünsche dem Camp ganz viel Kraft beim wiederaufbau

  • George Mckevitt schreibt am Sonntag, 29.12.2019 um 15:38 Uhr:

    Glad I left on Christmas day…..Sounds horrific

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