Ich lausche erschöpft Biohazard. Passt wie die Faust aufs Auge. Zwei Monate lange hatte ich vergeblich für unsere kleine Familie ein leistbares Appartment in Dahab gesucht. Die Preise für Appartments in Dahab waren schon lange hoch. Dieses Jahr durchbrechen die Monats-Mieten endgültig die Schallmauer zur vollwertigen Geisteskrankheit. Gier und Grosskotzigkeit töten ein Paradies. Es ist unendlich traurig.
Kein Problem hat nur einen Grund. So auch nicht die Unterkunftspreise in Dahab. Angebot und Nachfrage. Makler und Millionäre. Ägyptische möchtegern-„Makler“ in allen Facebook Gruppen rufen dieses Jahr Preise von 3.000 US $ und mehr für einen Monat im Strandappartment aus. Ein schönes Zweizimmer-Appartment zwischen der zweiten bis fünfte Reihe beginnt bei 750 US $. Weiter im Inland kann man kleine spartanische und oft dunkle Zimmer ab 250 US $ bekommen. (mehr …)
Way Portal Kiteboard Finnen Test
Die Way Portal Kiteboard Finnen wollte ich schon lange mal testen. Ihr Preis ist mit 189,00 € für vier bzw. 119,00 € für zwei ist durchaus heftig. Ob sie die gewünschte Mehrleistung bringen, und das Geld wirklich wert sind erfahrt ihr im Test. Ich kite seit 1999. Fahre ausschliesslich Freestyle 140er Twintip und springe gerne hoch. 100kg, 52 Jahre, am liebsten am 10er Core XR in 25-28 Knoten.
Mein Testgebiet ist die Lagune von Dahab im Sinai mit ihrem recht flachen Wasser. Im Oktober 2025 hatte ich hier an 27 von 30 Tagen stets 18 bis 28 Knoten. Ab mitte März 2026 brachen die heftigsten Regenfälle seit Jahren über Ägypten herein. In Cairo hagelte es. Durch ganz Ägypten tobten gigantische Sandstürme, und heftige Springfluten rauschten manchen Wadi hinab. Auf dem Berg Mose schneite es. Doch kitebarer Wind blies dieses Frühjahr nur an acht von 28 Tagen in Dahab. (mehr …)
Schnee in der Wüste Sinai
Der Sinai ist eine der trockensten Regionen der Welt. Während unserer Elternzeit in Dahab fällt Schnee auf dem Berg Mose. Die heftigsten Regenfälle seit Jahren schicken Springfluten durch die Wüste. In Kairo hagelt es. Dann ziehen gigantische Sandstürme durchs Land. Zwei Wochen fast permanenter Flaute schicken urplötzlich mit starken Südwinden vier Meter hohe Gischt über die Uferpromenade von Dahab.
Im nahen Iran führt der Lügenkönig Krieg. Ice-T witzelt: „Ich verstehe nicht, warum jeder Trump mit dem Teufel vergleicht. Ja, er ist böse. Aber doch nicht so böse wie Trump.“ Ich ertappe mich dabei, Humanissmus mit SS zu schreiben – nur um direkt darauf das Ende des selbigen zu postulieren. Die ganze Welt ist verrückt geworden. (mehr …)
Kitesurfen in Dahab
So abwechslungsreich Dahab auch sein mag: hergekommen bin ich vor allem für meine Religion, das Kitesurfen. Ich wurde reichlich erleuchtet. In meinem Monat hier war ich an achtzehn Tagen auf dem Wasser. Der Wind lag dann immer zwischen 18 und 25 Knoten, manchmal mit Böen bis über 30 Knoten. An fünf Tagen war wirklich Flaute. Sieben weitere Tage waren zwar mit 15 bis 18 Knoten noch kitebar. Aber ich bin hier in Dahab ein echter Wind-Snob geworden. Unter 18 Knoten? Langweilig!
Den 13er Edge habe ich drei mal aufgebaut – aber nie benutzt. Jeden Morgen pünktlich um 10 Uhr wird der Wind schlagartig um ca. fünf Knoten stärker. Danach kannst du fast wie am Gardasee die Uhr stellen. Kaum wurde der Wind wieder knackig, war es auch schon wieder zuviel für den 13er. Ich bin einen ganzen Monat ausschliesslich den geliebten Core XR 10m² gefahren. Die besten Vorhersagen lieferte Windguru, und zwar zwischen dem WRF3 und dem WRF9 Modell. Abweichungen waren zumeist nur minimal um ein bis zwei Knoten. (mehr …)
Mel Gibson würde Dahab lieben!
Spät nachts kommen sie in den Dorm. Packen aus. Sehr langsam, vorsichtig und extrem „rücksichtsvoll“. Flüstern. Knistern. So geht das über drei mal einschlafen und gefühlte Stunden. Dann knallt ein Hartschalen-Trolley aus dem oberen Stockbett auf die Fliesen herunter. Ich habe ein Déjà vu.
Keine Nation der Welt kann mich so rücksichtsvoll und hoch auf die Palme bringen wie Chinesen beim nächtlichen räumen im Dorm. Jede Socke ist einzeln verpackt in eine Knistertüte. Das Kontrollgespräch am Morgen sagt: knapp daneben. Auch Japaner sind wohl rücksichtsvolle Nachtarbeiter. Der Wind macht drei Tage Pause. Ich kümmere mich um das Golive von Hambuger-Fischwerker.de. (mehr …)
Big Boys Play @ Baby Bay!
Nach einem ganzen Jahr fast ohne Kiten brauche ich gut zwei Wochen Rehab in Dahab, um wieder fit zu werden. Über lange Zeit bekomme ich die Kante einfach nicht richtig ins Kabbelwasser der Lagune rein. Ich schreie sie an. Mit der Zeit werden die Sprünge endlich höher.
Mich fasziniert es, wie unendlich lange es dauert, mein Sprungbein umzustellen. Es ist doch so einfach: schnell anfahren, abfallen, Kante reinhauen, Kite zurück, Pop und Abflug. Immer das gleiche, seit 25 Jahren. Doch erst hier, fünf Jahre nach der Umstellung, komme ich mit meinem „neuen“ Sprungbein wieder auf knapp neun Metern. Mit dem alten Sprungbein war das und mehr überhaupt kein Problem. Ich arbeite hart daran, meinen alten Rekord zu knacken – und freue mich wie ein Kind über jeden genagelten Sprung. (mehr …)
Alltag in Dahab
Das teure Chill Opposite Music Festival fegt für vier Abende das gesamte Hostel leer. Zusammen mit den Lohnauszahlungen zum Beginn des Oktobers sorgt es dafür, dass kein Geldautomat in Dahab mehr seinen Dienst verrichtet. Erst am Tag darauf spuckt der achte aufgesuchte Automat mit der dritten Kreditkarte wieder etwas Geld aus. Ich hatte keinen Cent mehr.
Im Rafiki Oasis fällt das Wasser aus. Das ist für den Webdesigner weniger schlimm als das meist nur tröpfelnde Wlan. Auch meine 22 GB mobile Daten werde ich in dem Tempo kaum bis zum Monatsende verbraten können. Nach zwei Wochen hier bin ich der Hostel-Opa. Das Schicksal fährt nun härtere Geschütze auf. Mein neuer Dorm Nachbar ist ein Holzfäller. Seine extrem rostige Kettensäge leidet unter permanenten Fehlzündungen. (mehr …)
Rafiki Dahabibi
Vermutlich habe ich in meinem Leben in über 500 Hostels geschlafen. Hier in Dahab lege ich meine Meisterprüfung ab: einen ganzen Monat im Rafiki Oasis Hostel Dorm. Mit Frau und Kind gingen Hostels die letzten Jahre überhaupt nicht mehr. Diese Reise wird „back to the roots“: viel Spass und Erholung mit wenig Geld und vollem Minimalismus.
Rafiki Dahab ist mehr als ein Hostel. Es sind wenigstens drei. Oder auch vier. So genau weiss das keiner. Die Gäste sind international bunt gemischt, doch den größten Teil machen junge studierte Kairoer aus. Vom Rafiki Freizeitprogramm hörte sicher jeder, bevor er hier buchte. So auch ich. Ein bisschen was erwarten wird wohl jeder. (mehr …)
Sinais Plastik-Helden
Eine ganze Legion von Straßenkehrern in neongelben Westen kümmert sich Tag und Nacht um den überall in Dahab umherfliegenden Plastikmüll. Bei einer Steigerung der Lebenshaltungskosten von 200% binnen fünf Jahren und Prepaid Stromkarten hat Ägypten wahrlich genug andere Probleme, um die es sich derzeit kümmern müsste.
Doch Ägyptens Superhelden fegen Staub und Plastik. Am Rande der windigen Wüste Sinai. Es ist unendlich bizarr. Auf einer morgendlichen MTB-Tour suche ich umsonst nach vergleichbarem Superheldentum auf dem Meer. Niemand wischt dort das Wasser auf. (mehr …)
Rehab @ Dahab
Ausserhalb eines der drei international buchbaren All Inclusive Hotels ist Dahab so bunt wie schon letztes Jahr im Tropitel Dahab Oasis vermutet. 2015 bekannte sich der Islamische Staat Provinz Sinai zum Bombenanschlag auf das in Sharm El Sheikh gestartetet russische Flugzeug Metrojet 9628. In Folge dessen stellte Russland jeglichen Flugverkehr auf die Halbinsel Sinai für mehrere Jahre ein. Dahab bat den Rest von Ägypten um Hilfe, denn Russen machten bis dahin einen Großteil der Besucher aus. Der Hilferuf wurde erhöhrt. Erst da erfuhr Ägypten von der Existenz Dahabs.
Heute stammen die meisten Besucher Dahabs aus Cairo. So auch in meinem Hostel Rafiki Oasis. Binnen meinen ersten drei Tagen erfahre ich von vielen guten Menschen mehr über die Ägyptische Seele, das Land und seine Politik als bei meinen 25 Jahre währenden zahlreichen Besuchen des Sklaventreiber-Terrourismus im Raum Hurghada, Marsa Alam und Sharm El Sheikh. Ich hatte immer das unbestimmte Gefühl, überhaupt nichts vom Land zu erfahren, das ich bereiste. Erst Dahab ändert das. Hier in Dahab ergibt heute kaum eine Geschichte die ich höre irgendeinen Sinn. Manche Geschichten sind sehr frustrierend. Aber alle interessant. (mehr …)
Blue Lagoon, Dahab
Die Blue Lagoon liegt knapp 20 km nördlich von Dahab am Golf von Akkaba und ist ein absoluter Weltklasse-Kitespot. Eine Anreise ist nur mit dem Boot über das Meer möglich – oder mit einem Umweg von über 100 km ab Dahab über das Inland. Ein guter Preis für ein Boot ist laut zahlreichen Locals-Aussagen aktuell 3.000 EGP, also ca. 60 €. Aber auch nach mehrstündigen Verhandlungen mit einigen Anbietern war kein einziger bereit, uns zu diesem Preis mitzunehmen. Wir zahlen 4.000 EGP inclusive Transfer. Der Heimtransport bleibt aus.
Für einen Weltklasse-Kitespot sollte man sich auch gute Winde wählen. Wir nehmen den Tag mit der besten Vorhersage. An der Blue Lagoon bläst der Wind trotz Nähe zu hohen Bergen erstens deutlich konstanter als in Dahab. Zweitens ca. fünf Knoten stärker. Drittens am Nordende offshore über wirklich spiegeglattes Flachwasser. Gerade mal vor einer Woche veranstaltete Red Bull hier noch die „Winds of Sinai“ Competition. (mehr …)
Die Sterne über der Wüste Sinai
Einen der letzten windstillen Tage vor der Abreise nutzen wir für eine Jeep- und Wandertour in der Wüste Sinai. Im Hotel zahlt man für so einen Trip leicht 40 und mehr Euro. Wir haben gebucht über Masha in der Facebook Gruppe Dahab Digital Nomads. Bei fünf Leuten kostet der Ganztagestrip inclusive Abendessen am Feuer unter dem Sternenhimmel in der Wüste Sinai gut 20 Euro. Was Ihr sehen wollt könnt ihr selbst bestimmen.
Los geht es zur heftigsten Mittagshitze. Auf der Müllkippe vor Dahab brennt der Plastikmüll in bestem Mad Max Endzeit-Stil. Überall hier draußen liegt der Plastikmüll herum, für den wir Reisende zu einem großen Teil verantwortlich sind. Wasser im Glas gibt es nirgends zu kaufen. Aktivisten rufen einstweilen zum Beach Cleanup in Dahab auf. Was soll das bringen? Einige Menschen sehen weniger Müll An Hotspots? Und kümmern sich überall noch weniger… (mehr …)
Dahab schon was!
Dahab ist anders als der Rest Ägyptens. Massentourismus ist weit weg. Das wird auch noch einige Zeit so bleiben. Die Anreise ab Deutschland ist mit mindestens 15 Stunden ab Checkin schon eine etwas härtere. Eine große internationale Community digitaler Nomaden lebt hier ein buntes Leben. Das wichtigste für uns jedoch: der Wind ballert sehr zuverlässig über flaches Wasser an auch noch im Oktober netten 30 Grad.
Mit Freunden aus England, Berlin und München verabrede ich mich auf eine gute Zeit. Pegasus Airlines schreibt antike Mythologie um in ein kontemporäres „Bumsbomber nach Bangkok“. Trotz langem Stopover in Istanbul bieten sie noch nicht mal gratis Wasser, geschweige denn irgendein gratis Essen an. Ich hatte lange nach einer günstigen Möglichkeit gesucht hierherzukommen. Doch auch die günstigen und schnellen Flüge nach Hurghada sind nach Einstellung des Fährbetriebs nach Sharm El Sheikh keine Option mehr. (mehr …)
Marsa Alam
Marsa Alam begrüsst uns mit den kernigsten drei Windtagen aller meiner 15 Jahre in Ägypten. Von früh morgens bis zum späten Nachmittag bläst der Wind mit 18 bis 32 Knoten über türkisblaues Wasser. Ich bin in drei Tagen länger auf dem Wasser als in einem halben Monat in Südafrika. Wir kiten bis der Arzt kommt. In Florians Fall als erstem wortwörtlich.
Bei Ebbe – und die ist hier recht unabhängig von den Mondphasen – bleiben zwischen 50 m nur 10 cm tiefem Wasser am Strand und nochmal 150 m Sandbank vor dem Saumriff gerade mal 200 mal 400 m zum sicheren kiten. Bei 20 Fahrern ist der Spot dicht. Flo weicht bei sehr niedriger Ebbe einem Anfänger zu weit über die reichlich Stein-garnierte „Sand“bank aus und stürzt. (mehr …)
Drachentöter / Banderl-Träger
Seit dem letzten Besuch in Ägypten hat sich einiges geändert. In meinem Lieblingshotel gibt’s jetzt Handschellen. Noch an der Rezeption werden unsere Hände mit einem roten Plastikband dekoriert. Bei knapp 30° ist dieses Depperlband unversteckbar. Weisse Haut alleine reicht nicht. Sollte das die Rache für die gelben Sterne unserer Großväter sein?
„Na und?“ denkt der eine. Für mich ist das eine Katastrophe. Ich bin jetzt als Reise-Gockel – nicht bio – gebrandmarkt. Und zwar aus dem Grand Resort. Wo man ohne Depperlband einstmals gute Aussichten beim Handeln hatte, verfügt jetzt jeder Taxifahrer über das ultimative K.O.-Argument: 5-Sterne-Gockel sind zum rupfen da. Egal wie günstig das Hotel gerade ist. (mehr …)
Kitesurfen in Ägypten
Die Vorhersagen zum Kitesurfen in Ägypten waren eine ganze Woche schlecht. Wir hofften auf zwei gute Tage in Hurghada. Gut, das heisst wenigstens Zwölf Knoten Wind. Es kam anders. Ganz anders. Nach einem Tag Ent-Jetlaggen ist die Vorhersage für den nächsten Tag gut. Um sieben Uhr morgens stehen wir als die ersten am dicht bebauten Strand des Grand Hotels in Hurghada.
300 fest montierte Sonnenschirme im Meterabstand. Ein breiter Schwimmbereich, 20m Platz zum Kitesurfen. Direkt im Lee ein Steg und Restaurant. Draussen auf dem Wasser massig verankerte Boote, Bojen und bockiger Wind. Tobi verschläft, also gehe ich als erster raus. Nicht fein. Wäre Viktoria Regensburg Kitesurferin, würde sie diese Slalomstrecke lieben. (mehr …)
Revolution in Ägypten
In Ägypten herrscht seit Beginn der Revolution Ausverkauf. Auch nach anscheinend erfolgreich verlaufenem Ausgang ist kein Ende in Sicht. Eine Woche 5 Sterne Hotel gibt’s mit Flug für 260 Euro. Ich frag mich was besser ist: Wegbleiben und den Leichenschmaus nobel auslassen oder hinfliegen und wenigstens den verbliebenen 20% der Ägypter die Arbeit sichern.
Wir brauchen Sonne. Wir brauchen Wind. Wir entscheiden uns für letzteres. Ab Linz und Wien brechen wir spät Nachts auf nach Ägypten. Wir gehen ungecheckt durch die Passkontrolle am Flughafen. Es gibt einen Recall, aber einfach sitzenbleiben bemerkt auch keiner. Hurghada schaut in der Nacht von oben aus wie ein Weihnachtsbaum. Aber das täuscht. Ich war schon vor fünf Jahren hier. (mehr …)
Oben ohne im Ramadan
Sharm el Sheikh liegt im Bermudadreieck zwischen Las Vegas, dem gelobten Land und Geisterstadt. Welche Ecke die nächste ist entscheide jeder individuell. Vor 2000 Jahren führte Moses sein Volk auf der Suche nach dem gelobten Land durch den Sinai. Heute jagen jeden Morgen um zwei Völkerscharen auf den Mosesberg. Zu finden gibt es nichts außer der eigenen Klaustrophobie mitten in der Wüste.
Wir wollten selber hin, alleine. Doch Mubarak verkauft sein Land als Märchen aus Tausend und einer Nacht. Räuber heißen heute Islamisten und warten direkt hinter dem letzten Checkpoint auf ungläubige Individualtouristen. Folge: Es gibt kaum Mietwagen, den Dornbusch vor dem Katharinenkloster werde ich nicht anzünden, und niemand wirft den ersten Stein. (mehr …)
Kitesurf-Schule Sharm el Sheikh
Erst am dritten Tag komme ich endlich zum Kiten in Sharm el Sheikh. In der Naama Bay weht praktisch nie Wind, und wenn einer geht stehen immer noch Schirme und Schlümpfe dicht an dicht, gefolgt von etlichen Booten. Zum Kiten fährt man in Sharm el Sheikh 20km gen Norde nach Nabq. Das kostet mit dem blauen Minibus ca. 1,30 € und dauert 20 bis 30 Minuten.
Sucht man im Internet nach Kitesurf Sharm el Sheikh spuckt Google nur eine Seite aus: Colona Watersports, gerade übernommen von Kitejunkies. Sie liegen am Strand vor dem Regency Plaza in Nabq. Am Tag eins komme ich an und stelle fest: Flaute. Zum ersten mal seit einer Woche. Wieder nach Naama. (mehr …)
Schlümpfe im Urlaub
Sinai. 41 Grad. Perfekter Halt. Drei-Wetter Taft. Genau so wäre der Spruch, hätte eine heimtückische Friseuse der Lady aus der 80er-Jahre-Werbung nicht irgendwann in den 90ern still und heimlich eine Überdosis Gard gesetzt. Hitze und starker Wind empfangen uns auf der Treppe aus dem Flugzeug in Sharm el Sheikh. Ich strahle mitten in der Nacht.
An unserem Hotel in der Nama Bay angekommen ist diese Freude leider schon wieder verflogen. Nur 10 km südlich herrscht absolute Flaute. Wir wollen noch schnell ins Meer hüpfen, aber die Hotelstrände sind abgriegelt, und die Wächter des öffentlichen haben massiv was gegen Nachtbaden einzuwenden. Drei Uhr. Ab ins Bett. (mehr …)









































Frank Woelky, Jahrgang ’73. Kitesurfer seit 1998. Seit 2006 bringe ich Kitesurfen und Webdesign auf mehrmonatigen Reisen abseits ausgetretener Pfade unter einen Hut.