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Flying high in the Fiji sky

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#107
0810
2007
Mo
12:46
Tag
122
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Am Strand brennt ein großes Feuer. Wir haben einen halben Quadratkilometer Inselurwald vom Unterholz gesäubert. Einige Zaunpfähle mögen auch dabeigewesen sein. Im Feuer explodierende Kokosnüsse sind nette Späße für Existential-Pyromanen. Vom Laptop kommt „Ring of Fire“ und „Fire Water Burn“. Das Bier ist kühl und die Sterne leuchten heller als irgendwo anders auf der Welt.

Die Fähre nach Vanua Levu am Donnerstag ist auch ausgefallen. Die letzten vier Tage hier waren wunderschön. Ich gewinne immer mehr Bier beim Pokern. Nette neue Leute kommen. Ich bin Supersenior mit 16 Tagen. Reisen? Tu ich trotzdem. Im Kopf und auf dem Wasser. (mehr …)

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Die letzten Tage auf Nananu-i-Ra

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#106
0310
2007
Mi
23:10
Tag
117
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Ich hab Glück gehabt mit dem Riff. Am zweiten Tag seines Urlaubs fängt ein Australier den Kite seiner Frau 5m vom Strand entfernt. Resultat: 6cm langer und 2cm tiefer Korallen-Schnitt im Fuß. Nach einem halben Liter Blutverlust ist klar: muss genäht werden. Welches bis zu Abend bedeutet: eine Woche Kite-Pause. Zum Glück ist er nur noch sechs Tage hier :-)

Ich gehe am Nachmittag nochmal für einen Downwinder mit dem Boot raus. Wind bläst in Spitzen über 50km/h. Meterhohe Wellen brechen übers Boot. Sotos beweist mir, dass auch mit den neuesten Kites die Depower manchmal zu wenig sein kann. Es reißt ihn über 1km bis beinahe ins Riff. Ich zähl derweil im Boot die Korallenschnitte in meinen Shorts. (mehr …)

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The first cut is the deepest

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#105
0110
2007
Mo
13:53
Tag
115
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Ich sitz am Strand. Meine Korallen-Schnitte heilen langsam aber beständig. Gestern hatte ich ziemliches Schädelbrummen und dicke Füsse. Um die Blutvergiftung komm ich wohl trotzdem rum. Der Wind bläst mit bis zu 45km/h, alle sind draußen zum Windsurfen und Kitesurfen. Ein 60-jähriger macht 10m hohe Sprünge mit seinem Kite. Ich fühl mich unendlich klein.

Ich hör am Strand Rod Stewart, The first cut is the deepest und Coral, the invisible invasion. Einige Taucher haben sehr gute Bilder draußen am Riff und E6 gemacht, die reiche ich heute mal nach. Sie hatten gesagt, die Haie hier wären nur ganz klein und harmlos. Selbst wenn sie das wären: nach Dolphin Island übers offene Meer rüber schwimm ich nicht mehr. (mehr …)

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Kitesurfen Part 3: Hit the reef, Jack!

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#104
2909
2007
Sa
16:26
Tag
113
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Mit Hilfe der werten Kitesurf-Community auf oase.com (Danke, Jungens!) und einigen Utensilien der Safari Lodge kann ich am nächsten Morgen meine gerissene Leine provisorisch fixen. Warren bietet mir an, mal einen neuen 12er Eclipse Kite auszuprobieren. Sag ich nicht nein. Gegen 11 geht’s zwei Kilometer raus aus offene Meer für einen Downwinder.

Ich schwimm vom Boot weg, Kite geht schön stabil am Rand hoch. Der Hybrid-Kite läuft Höhe wie Reinhold Messner auf Extasy. Selbst mit geringer Geschwindigkeit und relativ hoch geflogenem Kite geht’s ab nach Luv. 30 Grad gegen den Wind lassen mich nur noch grinsen. In vier Jahren hat sich unendlich viel getan beim Kitesurfen. (mehr …)

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Kitesurfing in Fiji gone bad

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#103
2809
2007
Fr
21:40
Tag
112
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Ich brauch noch nicht mal den Wecker, um pünktlich zur Flut um sechs aufzuwachen. Der Wind brodelt schon, reicht aber noch nicht zum Kitesurfen. Nochmal drei Stunden schlafen, dann geht’s weiter mit Kitesurfing in Fiji. Um zehn Uhr fahren wir mit dem Boot wieder raus an den sicheren Kitesurfing-Spot an der Sandbar, 2 km von Nananu-i-Ra entfernt.

Schon auf Nananu-i-Ra war der Wind stark, an der Sandbar bläst der Wind mit 30-40kmh. Starke Böen machen das Kitesurfing noch schwerer. Für meinen 12er Nitro mit 30% Depower absoluter Killer. Wenigstens weiß ich das schon, bevor ich rausgehe zum Kitesurfen. Immer ein schlechtes Omen, wenn man schon an Land kaum noch Bodenkontakt halten kann. (mehr …)

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Kiteboarding in Fiji

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#102
2709
2007
Do
21:39
Tag
111
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Darauf hab ich lange gewartet: Kiteboarding in Fiji. Endlich kommt der Wind. Den ganzen Vormittag baut er sich auf. Ich wusste, er würde gut, denn mein Herz hat den ganzen Vormittag heftig geschlagen. Nach 5 Wochen ohne Kiteboarding in Fiji geht’s heute endlich los. Die Wolken sind weg, der Wind ist da.

Nach dem Mittagessen fahren wir mit dem Boot raus auf eine Sandbank vor Ellington Wharf. Bei Ebbe ist auch auf Nananu-i-Ra nix mit Kiteboarding: wie überall auf Fiji sind die scharfen Korallen zu dich unter der Wasseroberfläche. Auf der Sandbank bläst der Wind, mein Wind, genau meine Stärke. (mehr …)

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Dauerregen und kein Wind

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#101
2609
2007
Mi
11:51
Tag
110
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Seit drei Tagen warten alle zunehmend verzweifelt auf Wind. Es regnet immer wieder in Strömen. Wir schlagen nicht Zeit tot, sondern schwarz-weiß-gestreifte Moskitos, die wunderbar infektiöse pickelartige Riesenbeulen hinterlassen, wenn man zu langsam ist. Zack. Wieder zwei. 107 heute.

Wir glotzen zuviele DVDs, wenn auch gute, aus der reichhaltigen Kollektion der Safari Lodge. Mein importierter Biervorrat wird drastisch dezimiert, und keine Zigarette hilft gegen die Moskitoscharen. Wir trinken Kava, essen, quatschen, warten auf Wind. Lektüre: The Kite Runner. (mehr …)

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Nananu-i-Ra, Fiji

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#100
2209
2007
Sa
19:44
Tag
106
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Mit dem Bus geht’s im tropischen Dauerregen weiter auf die Nordseite von Viti Levu. Der Kings Highway wird nach 50 km ein einspuriger Feldweg. Seekrank auf Land, einmalig. Nach vier Stunden werde ich in Ellington abgesetzt. Endlich wieder Sonne.

Warren, der Besitzer der Safari Lodge auf Nananu-i-Ra kommt, und mit dem Boot fahren wir raus auf eine Sandbank. Dort warten ein paar Schweizer und ein Engländer. Im Sonnenuntergang darf jeder mal eine Runde Wakeboarden hinter dem Boot. Riesen Spaß vor großer Kulisse. Den griechischen Kitelehrer lässt’s so heftig auf Ohr, dass er danach durch selbiges pfeifen kann. (mehr …)

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Navua River & verlorene Seelen in Suva

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#99
2009
2007
Do
23:56
Tag
104
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Ich mache meine erste „Touristen“-Tour. Ein Truck holt mich am Morgen ab, wir fahren wieder gen Westen auf der Kings Road. Ziel ist der Navua Fluss in der Nähe von Pacific Harbour. In einem Bus kommen aus dem Westen 15 weitere Deutsche an. Ich habe überhaupt keine Lust auf Deutsch. Der Fahrer tut mir einen Gefallen und stellt mich als Francis aus England vor. Meinen Titel und Nachnamen lasse ich aus, Sir und Drake wäre etwas zu dick aufgetragen.

Mit einem motorisierten Bananenboot geht’s erst eine gute Stunde von der Mündung des Navua River ins Landesinnere. Die Berge werden immer höher während es kontinuierlich regnet. Trotz 25 Grad wäre es wegen dem Fahrtwind ziemlich kalt, bin zum ersten Mal froh über meine Regenjacke. (mehr …)

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Raintreelodge, Wasserfälle & Suva

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#98
1909
2007
Mi
23:42
Tag
103
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Der gestrige Tag war bis zum Abend wunderschön. Der Weihnachtsmann setzt mich an der Raintree Lodge oberhalb von Suva ab. Zwischen den Gebäuden sind schöne kleine Seen mit Seerosen, rundherum Regenwald. Die Vögel zwitschern in allen Lagen und aus allen Richtungen.

Trotzdem: Raintree Lodge ist Mist. Betten modrig, Räume eng. Essen teuer und schlecht. Versiffte Bäder, WCs, grüner Pool. Alles verlassen, Personal unmotiviert. Jedes kleine Extra kostet massig. Der absolute Abschuss war eine ethno-techno-untermalte „einheimische“ Tanzperformance, an Traurigkeit kaum zu überbieten. (mehr …)

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Der Weihnachtsmann kommt nach Fiji

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#97
1809
2007
Di
10:42
Tag
102
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Die letzte Nacht im Fiji Beach House geht ruhig zu Ende. Das Haus ist leer, die guten Kumpanen weitergezogen. Verabschiedet wurde ich am Nachmittag von starken Winden. Passenderweise zur Ebbe, 20cm Wasser über dem Riff. Unkitebar. Mein Fluch dauert an.

Ein paar Australier fahren nach Suva. Ich klink mich ein. Hatte keine Ahnung, mit wem ich reise. Auf einmal halten wir an einer Schule an. Der Kofferraum das Vans ist voller Bälle. Kinder strömen herbei. Der Weiß-Blau-gestreifte Weihnachtsmann Peter Cole mit seinem rotgebrannten Kollegen Bubbles lassen Kinderherzen strahlen. (mehr …)

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Schnorcheln, Sonnenschein & Sanddünen

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#96
1609
2007
So
20:35
Tag
100
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Nach einigen Tagen geht endlich mal wieder ein Schnorcheltrip zusammen. Mit dem Boot geht’s raus aufs Riff an der Coral Coast. Die Sichtweite beträgt bis zu 20 Metern bei mäßiger Strömung. Blaue Seesterne, Papageienfische, Clownfische und hunderte andere die ich nicht kenne. Wer noch nicht auf Fiji geschnorchelt hat, weiß nicht was Farben sind.

Wir tauchen bis auf 5m runter an einer kleinen Riffwand entlang. Ganz unten sind einige Mördermuscheln von bis zu einem halben Meter. Ich will sie etwas ärgern, aber Wasserwedeln reicht nicht, dass sie sich schließen. Meine Hand brauch ich noch, also eben kein Muschelklappen. (mehr …)

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Fremdenlegion Fiji

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#95
1409
2007
Fr
19:43
Tag
98
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David, der nette Ire vom ersten Dschungeltrip hatte gemailt. Hätte einen weiteren Dschungeltrip ausgemacht, nirgends öffentlich angeboten, nur durch Zufall von einer Dorfbewohnerin erfahren. Ich sage sofort zu. Früh Morgens geht’s mit dem Bus nach Pacific Harbor, Art Village. Nettes Kolonial-Ensemble.

Ich treff David gegen 11, wir gehen was essen. David berichtet mir von seinen anderen Hotels. Anscheinend ist alles leer. Der letzte Putsch in Fiji ist zwar schon ein Jahr her, aber die Touristen fehlen immer noch. Ich überzeuge mich kurz davon im Uprising, einem neuen Backpacker-Resort in Pacific Harbor. Leer. (mehr …)

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Der Weltreise-Blues

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#94
1209
2007
Mi
20:13
Tag
96
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Ich hab den Drittel-Weltreise-Blues. Keinen melodischen, mehr einen mit nach unten verstimmter Quart. Bin ein vollgesaugter Schwamm, und zwar nicht wegen fünf Tagen Dauerregen. Alles bewegt sich rasend schnell. Nach den USA dachte ich, das wäre die zu hohe Reisegeschwindigkeit. Aber das war’s nicht. Die Welt zieht noch schneller vorbei, wenn man still steht.

Hab lange überlegt, ob ich darüber was schreiben soll. Ist ja kein Krematoriumsblog. Ich stell’s jetzt online, weil ich denke dass eine Reise ohne Tiefpunkt keine Höhepunkte liefern kann. Gehört somit wohl dazu. (mehr …)

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Welcome to the jungle!

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#93
0909
2007
So
14:24
Tag
93
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Jiunta, ein Führer aus dem nahen Dorf führt uns mitten in den Urwald. Nur zwei Leute. Menschenleerer Dschungel. Es geht über Feldwege durch ein kleines Dorf bis an den Waldrand. Ich hab jegliches Leiberl vergessen, die Sonne sticht. Die Schuhe wollen mich nach dem ersten Schlammfeld ebenfalls nicht mehr begleiten, gehen sich auf der Wiese sonnen. Barfuß im Dschungel.

Der Trail geht durch Matsch, Moskito-Schlachtfelder und Bambuswälder an einem Fluss entlang bergauf. Der Manoa-Trail auf Oahu war nett, aber erst das hier ist richtig zuckerfrei. Jiunta zeigt immer neue Pflanzen, zum Fische-besoffen-machen, gegen Durchfall, zum Blutstillen und vieles mehr. (mehr …)

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Fiji Beach House, Viti Levu / Coral Coast

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#92
0709
2007
Fr
20:02
Tag
91
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Am nächsten Nachmittag kommt glatt mal etwas Wind auf in Nadi. Footballspieler starten mir den Kite, ich zieh zwei Bahnen. Für Aufkanten reicht der Wind nicht. Ich lauf am Strand zurück und etwas weiter, gehe wieder ins Wasser. Der Wind hört schlagartig komplett auf, Drachen fällt mitten in eine Seegraswiese. Den Tang aus den verhedderten Leinen rauszuzupfen dauert nur eine Stunde. Der Fluch hält an.

Am Abend lern ich noch ne nette Australierin kennen, mit der ich deutlich zulange und zuviel am Strand versumpfe, wie mir mein Schädel am nächsten Morgen rhythmisch pochend mitteilt. Mit dem Taxi geht’s zum Busbahnhof Nadi und dann weiter für 10 FJ$ über 150km an die Südküste zum Fiji Beach House. (mehr …)

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Auf nach Fiji!

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#91
0609
2007
Do
16:22
Tag
90
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Früh am nächsten Morgen geht’s weiter nach Fiji. Wohnung aufräumen, Prinzessinnen-Bett machen, letzte Wäsche. Geht in Ordnung, hab nur die Hälfte von dem gezahlt, was andere verlangt hätten. Das Shuttle kommt pünktlich und bringt mich zum Flughafen. Fühl mich mal wieder vom Wind verarscht. Kaum fahr ich ab, bläst er wie blöd.

Air Pacific fragt noch nicht mal nach den 20$ extra fürs Kitegepäck. Der Flieger ist halb leer, ich hab ne ganze Bank für mich. Nach drei Stunden gibt’s eine Zwischenlandung auf den Christmas Islands. Der Terminal ist wohl der kleinste weltweit. Der einzige Grund für die Landung großer Jets ist dass den kleineren der Sprit auf dem Weg ausgehen würde. (mehr …)

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Open Road

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#90
0609
2007
Do
16:16
Tag
-2747
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Open Road is a „thank you“ to all the people who helped me on my trip, to hosts and friends. The best of almost 3000 pictures on the road across the whole USA. Optimized and arranged in one big poster for a 300 dpi print in size 89/111cm (35/43 inches). You find the previews on the right (small) and on the bottom of this page (medium).

Everybody I met on my trip received an email, containing a shared folder link on xdrive.com. You’ll have to get registered to download it. Fast & simple, and after that you got you own free 5GB harddrive on the internet. (mehr …)

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Endlich Kitesurfen in Hawaii

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#89
0309
2007
Mo
22:16
Tag
87
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Ein weiterer windloser Tag vergeht. Ich bastel an einem Dankeschön-Poster für alle meine Hosts. Das Haus und ich, allein. Abends fahr ich wieder zum Strand. Umsonst, wie erwartet. Bei einem guten Mexikaner geb ich mir die Keule, festofftechnisch und flüssig. Wieder heim. Mein surfen in Hawaii spielte sich bisher nur im Internet ab. Trostlosigkite wiegt mich in unruhigen Schlaf.

Am nächsten Morgen weckt mich das ungewohnte Geräusch sich bewegender Blätter. Nur kurz, dann vorbei. Ich schlafe nochmal ein. Kurz vor Mittag ist klar: heute kommt endlich Wind. Nicht viel, grade genug. Einmal mehr als die Vorhersage, bisher waren’s immer 5 Meilen weniger in Kailua. Mein letzter Tag auf Hawaii. Endlich Kitesurfen. (mehr …)

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Wind-warten in Windward Oahu

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#88
3108
2007
Fr
20:05
Tag
84
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Meine neue Bleibe liegt gerade mal 2 km neben einer großen Army Base. Die riesigen Galaxy-Transportflugzeuge kommen im Fünf-Minuten-Takt rein. Flankiert werden sie von kleinen Sicherheits-Cessnas oder Chinook-Hubschraubern. Das nenn ich Angst im eigenen Land. Kann man den Soldaten nicht übel nehmen. Wäre nicht das erste Mal hier, dass ein Präsident 2000 Soldaten für einen Kriegsgrund grillen lässt.

Trotz der Nähe zur Base ist es wunderbar ruhig hier. Im Vergleich zu Waikiki ist aber selbst ein Presslufthammer ruhig. Ich checke den Wind auf der anderen Buchtseite im Internet und ziehe nach 11 Wochen fast ohne Kitesurfen endlich zum Mekka der Kitesurfer, auf Oahu, Kailua. (mehr …)

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North Shore & Umzug nach Kailua

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#87
2908
2007
Mi
20:49
Tag
82
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Nach einer letzten halbwegs ungesunden und ereignislosen Nacht besorge ich mit Ingmar, einem weiteren deutschen Austauschstudenten am nächsten Morgen einen Mietwagen. Meine besoffenen englischen Springbreak-Kinder haben mein Handtuch entwendet. Den Rest packe ich schnell zusammen und hau alles ins Auto. Nix wie weg.

Nach einer halben Stunde kommen wir in Kailua auf der anderen Seite von Hawaii an. Die Region fungiert unter dem Namen „Windward“. Heute ist davon nix zu spüren. Es regnet. Egal. Hauptsache weg aus Honolulu. Mein Zimmer sah im Internet gut aus. In echt ist das Haus ein absoluter Traum. Hängematte auf der großen Terrasse. Fünf Gehminuten zum Strand. Großes Bad. Riesen Wohnzimmer und Küche. (mehr …)

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No nolulu, no cry.

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#86
2808
2007
Di
18:06
Tag
81
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Die nächsten Tage verlaufen alle gleich. Aufstehen, Frühstücken, den Tag irgendwie bis zum Abend verhängen und in der Nacht wieder feiern bis zum Umfallen. Es erreignen sich kulturelle Highlights wie „Waterfall“ (jeder in einer 20er-Runde muss solange trinken, bis der Vormann aufhört) und Suff-Fußball am nächtlichen Strand. Ich kann mir keinen Namen merken. Nichts passiert. Arbeite viel, und das fällt leicht.

Am Montag ziehe ich mit dem Bus ins größte Shoppingcenter Hawaiis, Ala Moana. Unglaublich. Höhere Luxusdichte als auf der 5th Avenue New York. Die Top50 der Designer in einer nicht enden wollenden Reihe. Nur ein paar stinknormale Wanderschuhe finde ich nirgends, und am Vorabend hat mir eine unholde Maid meine FlipFlops entwendet. (mehr …)

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Kreuzzug zur Sinnlosigkeit

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#85
2608
2007
So
3:02
Tag
79
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Die Tage kommen und gehen. Nichts und niemand, was man sich merken müsste. Nichts passiert. Das Hostel ist voll mit Deutschen, die sich hier zum Beginn eines Auslandssemesters auf Hawaii getroffen haben. Ich fahr mit einigen einen Tag im Mietauto über Oahu. Wir bekommen ein Mustang Cabrio angeboten, weil mal wieder der passende Kleinwagen fehlt. Dummerweise passend für vier, wir sind fünf. Umsonst die Motorhaube geleckt. Mir ist schlecht vom Vorabend. Ein Amerikanischer Soldat hatte zulange mit mir am Strand über Bush uind Irak gelästert.

Oahu ist eine kleine Welt, kleiner als gedacht. Schöne Strände am Northshore, etwas schnorcheln. Wir verlieren unseren Weg auf dem Weg zum Strand aus „Lost“. (mehr …)

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Welcome to Springbreak Central Honolulu!

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#84
2408
2007
Fr
15:36
Tag
77
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Mal etwas snobig: Der Flug nach Hawaii mit American Airlines war einer der erbärmlichsten meines Lebens. Miese Movies, keine Essen binnen 5h, kaum zu trinken, keine Zeitungen, modrige Sitze. Egal. Bin jetzt in Hawaii. Mit dem Shuttle geht’s zum Waikiki Beachside Hostel im Süden von Honolulu. 200m vom Strand entfernt liegt Springbreak Central. Circa 200 Weltreisende verwandeln das Hostel in ein Tollhaus der Exzesse.

Das Hostel bietet Käfighaltung mit wöchentlicher Säuberung für 25$ täglich. Morgenfütterung ist inklusive, für Korn am Abend sorgt ein jedes Huhn selbst. Jeweils acht Hühner teilen sich eine eigene Küche, Bad, und, wichtig: TV. In der Lobby gibt’s freies WiFi und 3 1,5m-Plasma-Bildschirme. Meine Roommates sind aus England, very British. Lobsterrot und schon um acht sturzbesoffen. (mehr …)

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Dere, Unvereinigte Staaten von Amerika!

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#83
2208
2007
Mi
13:38
Tag
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Heute ist’s so weit. Teil eins der Weltreise geht zu ende. 10 Wochen quer durch die Unvereinigten Staaten von Amerika. Viel gesehen, vielleicht sogar zuviel. Ich sitz am Flughafen in LA und warte auf meinen Flieger nach Honolulu. Werte jetzt mal einfach Hawaii als nicht-USA. Franzosen sprechen ja zum Glück heute auch kein Italienisch.

Schön war’s, anstrengend, überraschend und teils auch ganz schön öde. Amerika ist nicht ein Land. Amerika sind 50 einzelne Länder. Jedes ist anders, manche vollkommen anders. In einem Land zahlt man 100$ für eine Meile zuviel, im nächsten nichts für 10. Im einen Land gibt’s keine Kurven, im anderen keine Geraden. (mehr …)

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