Der größte unabhängige deutsche Kitereisen-Blog - 274 Kitepots - 709 Reiseberichte.

Sortierung:

Queen Charlotte Track

Post
#519
0801
2013
Di
23:46
Tag
2041
3340 views

Im Norden der Südinsel Neuseelands liegen die Marlborough Sounds. Hier gehen Land und Meer fliessend ineinander über: Zuerst überwiegt das Land mit seinen steilen grün bewaldeten Bergen. Dann werden die Meeresarme immer breiter und blauer. Delphin-Schulen jagen laut prustend vor den letzten Inseln in der Cook Straight. Dann ist da nur noch das Meer.

Das Wassertaxi setzt uns auf historischem Grund ab. Ziemlich weit draussen in den Sounds liegt die Ship Cove. Captain Cook lagerte hier ab 1774 auf mehreren Reisen viele Wochen lang. Auch den Maoris galt die Stelle als wichtige Station auf der Überfahrt durch die gefährliche Meerenge. Für uns ist die Ship Cove heute der Start der längsten Wanderung, die wir beide je gemacht haben. (mehr …)

P1020244
P1020375

Windy @ Wellington

Post
#518
0301
2013
Do
22:30
Tag
2036
2157 views

Starker Wind verwandelt die Weizenfelder auf dem Weg von Wanganui nach Wellington in wogende grüne Meere. Kurz vor Wellington halten wir in Wakanae. Der Wind ist schwächer, aber einige Kiter sind schon draussen in 15 Knoten voll onshore über einen Meter hohe Wellen. Das alte Jahr endet gut mit einigen sauberen Vollwaschgängen.

Wir sind mit anderen Reisenden im YHA Wellington verabredet. Backpackerfabrik, aber sauber, groß und gut ausgestattet. Ein viergängiges Menu ist eine saubere Grundlage für das Silvester-Gelage, in dessen Verlauf ich Uli verliere, wegen Sturm kein Feuerwerk zu sehen bekomme und letztendlich sehr müde vom Reisen schon um halb zwei im Bett lande. (mehr …)

DSCF4986
DSCF4922

Mount Taranaki

Post
#517
3012
2012
So
23:51
Tag
2032
2424 views

Ich bitte alle um Verzeihung, die mir einen guten Rutsch wünschten. Ich musste ihn erst mal ablehnen. Zwei Tage vor Silvester kaufen wir in New Plymouth ein für die Besteigung des zweithöchsten Vulkans Neuseelands, Mount Taranaki. Wir leihen uns die nötigen Eispickel und Steigeisen für den noch schneebedeckten steilen Gipfel und machen uns im Regen auf den Weg.

Im DOC Visitor Center North Egmont beginnt der Aufstieg zum Gipfel auf 2.550 m. Unser erstes Tagesziel liegt auf 1.500 m Höhe. Die Tahurangi Hut des Taranaki Alpine Club erreichen wir nach knapp zwei Stunden und 600 Höhenmetern völlig duchnässt mit jeweils mehr als 15kg Gepäck für die zwei Tage am Berg. Die Sicht geht gegen Null, der Wind bläst stark. (mehr …)

t02a
t10

Whanganui River

Post
#516
2712
2012
Do
23:29
Tag
2029
2382 views

Der Whanganui River ist der abgelegenste aller Neuseeländischen Nationalparks. Er hat noch nicht mal einen Namen, die Schildern sagen einfach nur „National Park“. Mitten drin liegt die DOC Campsite Whakohoro hinter 42km Schotterpiste bis zum nächsten Dorf. Dazwischen gibt es nur Schafe, Regenwald und „No mobile coverage“ Warnschilder.

Wir sind am Ende des schönsten Endes der Welt. Die Wiese ist reichlich garniert mit Schaf-, Pferde-, Gänse- und Hasenmist – und bietet damit deutlich mehr Vielfalt als Hobbiton. Barfuss reintreten ist unvermeidbar, aber auch nicht schlimm. Die Wettervorhersage stimmt heute endlich mal. Es regnet den ganzen Tag heftig, gefolgt von Sonnenschein im halbstunden-Takt. (mehr …)

w11
w02

Frohe Weihnachtskite!

Post
#515
2512
2012
Di
21:26
Tag
2027
2232 views

12 Tage Flaute und einige deswegen nicht gekitete Traumspots können verdammt hart sein. Doch heute ist Weihnachten, und mein Wunsch geht in Erfüllung: Der Schwanz eines Zyklons schiebt ordentlich Wind an den Lake Taupo. Es bläst mit schön bockigen 15-30 Knoten aus Nordost. Der einzige kitebare Strand im weiten Umkreis liegt 5km südlich Taupo am Ostufer.

Der Strand ist voller Menschen. Wegen der Buchtform ist er aber die einzige auch für mich sichere Startzone. Hinter einer 200m langen Landzunge kommen nur noch 20km offener See mit unlandbaren und unbewohnten Küsten in Ost und West. Der 13er ist viel zu groß, der 9er teilweise etwas zu klein. Erst beim zweiten Start erwische ich eine gute Böe, die mich vom Strand wegbringt. (mehr …)

P1010978
P1010953

Weihnachten in Taupo

Post
#514
2412
2012
Mo
10:52
Tag
2026
2073 views

Mitten in der Hochsaison ist Neuseeland 2012 ziemlich leer. Hostels muss man praktisch nie vorbuchen, sie sind selten gut belegt. Dafür gönnen sie sich massig globetrottende Tagelöhner. Die Arbeit, die einst einen Reisesklaven zum rotieren brachte, teilen sich jetzt ganz gemütlich vier junge Reisende. Manche Hostels beherbergen mehr Helfer als zahlende Gäste. Auch die Städte sind wie ausgestorben, Restaurants und Kneipen verlassen.

Es gibt anscheinend nur noch zwei Arten von Reisenden. Der eine Typ gönnt sich nach der Schule erst mal einen unbefristeten Ausstieg vor dem Arbeitsbeginn, Dauer ab ein Jahr. Der andere Typ kommt spät Heilig Abend im Hostel an, ordnet dann 3h die einer Marsexpedition würdige Ausrüstung am Zimmer und besteigt nach 4h Schlaf am nächsten Morgen den Tongariro. (mehr …)

DSCF4587
DSCF4607

Rockin Rotorua

Post
#513
2312
2012
So
10:01
Tag
2025
2363 views

Rotorua ist das vulkanische Zentrum Neuseelands. Es liegt mitten in der Spalte, die sich von White Island im Norden bis hin zu Mount Taranaki im Osten der Nordinsel erstreckt. Wir spazieren durch eine Maori-Siedlung direkt am See. Heizung oder Herd braucht hier keiner. In den Vorgärten dampfen kleine Geysire.

Geysire, Schlammpools und heisse Schwefelquellen locken seit über 150 Jahren Reisende aus der ganzen Welt an. Auch heute schleudern Dampf und allgegenwärtiger Schwefelgeruch Rotorua neben Auckland und Queenstown direkt auf den dritten Platz der beliebtesten Reiseziele. Greepeace verleiht Ehrenmedaillien für’s Furzen, denn das verbessert den Geruch lokal begrenzt mehr oder weniger stark spürbar. (mehr …)

P1010877
P1010909

75$ Schafkacke

Post
#512
2012
2012
Do
22:44
Tag
2022
2298 views

Mea Culpa. Ich bin immernoch Deutsch, und wir alle im Jahre sieben nach „Geiz ist geil“ dank Saturn endgültig die neuen Schotten Europas. Lederhosen und Laptop war mal, nach dem morgigen Weltuntergang gibt’s nur noch karierte Röcke und stromsparende Ipads. Ich darf also ein letztes Mal über den Wahnwitz neuseeländischer Preisgestaltung witzeln.

500$ für 4h Fähre? Fein! 13$ für ein Müsli? Mustergültig! 15$ für einen schriftlich neben der Straße feilgebotenen „bag horsepoo“? Düngt laut Uli gut, super! 45$ für alte Bücher ohne historischen Wert? Astrein! 50$ für Geisir-geiern? Geil! Doch was wir heute sehen, schiesst dem Fass endgültig den Boden gen Nirvana zwischen Größenwahnsinn und bedingungsloser Folgsamkeit aus. (mehr …)

P1010842
P1010843

Regen und Reggae in Raglan

Post
#511
1912
2012
Mi
23:25
Tag
2021
2349 views

Raglan ist die Surfer-Hauptstadt Neuseelands. Gerade mal zwei Stunden südlich von Auckland gelegen ist es doch eine ganz andere Welt. Unsere Unterkunft ist ein alter Eisenbahnwagen im Öko-Backpacker Camp von www.solscape.co.nz. An den Hängen des erloschenen Vulkans Mount Karioi gelegen überblickt es den Surf-Beach.

Irgendwann in den sechziger Jahren wurde hier der legendäre Surfer-Film „Endless Summer“ gedreht. Kennt allerdings keiner hier, und auch der lokale Ableger von United Video hat ihn nicht im Angebot. Erster Abend, Reggae-Party im einzigen Pub des Dorfes. Jeder hat blond gebleichte Locken, blaue Augen, Flip-Flops und Boardshorts. Selbst Schlümpfe gibt’s in mehr Varianten. (mehr …)

S0244214
P1010772

Verloren im Reich der Kauri-Riesen

Post
#510
1512
2012
Sa
11:02
Tag
2017
2095 views

Tane Mahuta stemmte Himmel und Erde auseinander und schuf somit Platz für alles Leben. Die Maoris verehren den vermutlich 2000 Jahre alten größten aller Kauri-Bäume, vor denen wir jetzt staunend im Waipoua Forest stehen, als den Erschaffer alles Lebens. Die Legenden der Maori sind Elementar-Epik: einleuchtend bis selbstverständlich, klar und phantasievoll. Unsere Märchen sind dagegen der reinste Groschenromane.

Ich liebe diese einfache Direktheit. Sie zeigt sich auch in vielen anderen Sachen in Neuseeland: Wir: Franz-Josef-Strauß-Flughafen. Kiwi: Auckland International Airport. Wir: Hildegard-von-Bingen-Allee. Kiwi: Ocean View Road. Wir: Sind Sie versichert? Kiwi: No worries, I help ya. (mehr …)

S0773118
S0024004

Autowäsche, Northland & Surferparty

Post
#509
1312
2012
Do
21:28
Tag
2015
2210 views

Ich bin oft offroad gefahren. Gerade in Neuseeland mit seinen ca. 40 % Schotterpisten-Anteil ist es oft unumgänglich. Auch auf Sand ist man laut Mietwagenvertrag nicht versichert. Kitelehrer Leslie meinte am Vortag noch, die Gezeiten würden ein Befahren des 90 Mile Beach zwischen 8 und 18 Uhr erlauben. Wir packen unser Camp ein und fahren um 10 Uhr los.

Die Flut steht recht hoch, der Strand ist nur noch 20 m breit. Dass diese 20 m auch schon komplett mit Wasser vollgesaugt sind, merke ich leider erst, als wir feststecken. Wir steigen aus und erkennen gleich an den 20 cm tief im sehr matschigen Sand eingesunkenen Reifen, dass da erst mal nicht an Weiterkommen zu denken ist. Heute gelernt: Trau niemals einem Kitelehrer mit den Gezeiten! (mehr …)

S0163024
S0333055

Reisekite @ 90 Mile Beach

Post
#508
1212
2012
Mi
22:55
Tag
2014
2400 views

Einer meiner großen Pläner für diese Reise war, den 90 Mile Beach im Norden Neuseelands zu kiten. Aber die Windvorhersage war seit Tagen und für unsere gesamte Reisezeit im Northland mehr als mau. In Kaitaia, dem letzten größeren Ort vor der Wildnis im Norden tanken wir Futter und Benzin. Dann geht es in Ahipara mit dem Auto auf den Strand.

Der 90 Mile Beaach ist in allen neuseeländischen Straßenkarten als offizieller Highway gekennzeichnet. Das letzte mal schafften wir 153km/h ohne Probleme. Dieses Mal kommt es nicht so weit. Nach zwei kleinen Flussdurchquerungen erspähe ich einen Kite am Beach. Sofort raus, Kitelehrer Leslie meint der Wind wäre bei Sonne hier immer stärker als angekündigt. Er hat recht. (mehr …)

S0432328
S0372305

Bay of islands

Post
#507
1112
2012
Di
22:25
Tag
2013
2134 views

Auf der anderen Seite der Bay of Islands gegenüber Paihia liegt Russel. Einst war der Walfänger-Ort verschrien als das Höllenloch des Pazifik: Huren, Alkohol, Glücksspiel und Mord. Heute ist es genau das Gegenteil: alte viktorianische Holzvillen, auf’s beste renoviert, ruhig, sicher, sauber. Ein kleine Fähre bringt uns mit Fahrrädern über die Bay of Islands.

Zurück im Hostel wartet noch etwas Arbeit, die ich vor der Abreise nicht mehr schaffte. Sehr viele Hostels hier haben jetzt Zenbu Router. Man bekommt als Gast in der Regel nur 50MB am Tag frei, was das Arbeiten an Shops mit 5GB Daten etwas erschwert. Nach zwei Tagen Arbeit und Erholung sind wir bereit für das Northland.

DSCF2207
DSCF2219

Into the Wildezaun

Post
#506
1012
2012
Mo
23:40
Tag
2012
2381 views

Ein lieber Belgier schliesst sich uns für die Reise ins Northland an. Durch die Waiketere Ranges fahren wir nach Piha Beach und und Karekare. Passt leider beides nicht zu unserem Plan „Into The Wild“ campen. Überall Verbotsschilder und viele Touris. Wir beschliessen einen Seitenwechsel auf die Ostküste nördlich Auckland.

Auf dem Weg halten wir in Puhoi, berühmt für seinen Käse und die kleinste Bücherei der Welt. Den Ziegen-Käse zu 8€ für 100 Gramm sparen wir uns. Ein paar Enten watscheln über die Straße. Unmengen an Ferraris, Porsches und Hotrods bremsen, nur der eine richtig böse unter den zahlreichen Harley Davidson Bikern fährt weiter. In Neuseeland gibt’s jetzt mehr Nobelkarossen als am Genfer See. (mehr …)

DSCF2166
DSCF2134

Sprachlose Schönheit…

Post
#505
0812
2012
Sa
7:15
Tag
2010
2289 views

Eigentlich suchten wir in den letzten Ausläufern des dreitägigen Sturmes nur nach einem passenden Kitespot östlich von Auckland. Aber heute ist der Sommer mit aller Macht in Neuseeland ausgebrochen. Die Sonne knallt, der Wind flaut ab. Endorphine tanzen in meinem Kopf, einzig ausgelöst von der Schönheit dieses Ortes.

Vor mir liegt die wilde Tasman See. Möwen kreisen am Himmel, ein paar Angler stehen auf Felsen in der harten Brandung. Ein kühler Bach schlängelt sich über den in der Hitze flimmernden schwarzen Lavasand-Strand von Whatipu. Die Sonne blitzt in 1000 Kristallen. Hinter mir die Waikere Ranges mit ihren farnbewachsenen Urwald-Hängen. (mehr …)

P1010577
P1010581

Must Wash Hands! Everytime!

Post
#504
0612
2012
Do
21:30
Tag
2008
2196 views

Die alte asiatische Dame des Hauses hat im gesamten Anwesen Schilder aufgehängt. Am Eingang wird darauf hingewiesen, dass Kurzzeitgäste nicht mehr erwünscht sind. In der Küche hängt ein Putzbefehl mit Verweigerungskommentaren darunter. Das Highlight ist jedoch ein Schild mit der reizenden chinenglischen Aufschrift „Must wash your hands! Everytime!“.

Es hängt einfach überall: am Ofen, im Wohnzimmer, in der Dusche und am Klo. Ich füge mich und wasche meine Hände. Komisch. Hier hängt kein Schild. In eine fast schon Psycho-artige Starre gelullt drehe mich um – und schreie laut auf. Fixdreck! Da hängt’s doch wieder. Das erst Schild, vor dem ich erschrocken bin. (mehr …)

P1010500
1

Bye bye, Bayern!

Post
#503
0312
2012
Mo
21:23
Tag
2005
2888 views

Oans sog i eich: Da Jason daad se dascheissn, wenna wissn darad, auf wöiche Fliaga etz sei Bourne-Fuimdln laffa. Mia hocka im Bomber vo Minga auf Auckland. Vorm Stoart der Qatar-Airways Maschin gibts erst amoi a Gebets-Ansong auf Farsi. Wos meina de? „Herrgott, lass mei Hend niad zittan!“? Es gibt koa Ibasetzung, owa’s fialt se iangdweia komisch o.

Uli denkt se des anscheinads a. Se schloft no vorm Liftoff ei und wacht a bis Qatar nea amoi kuaz fia an romantischn Fuim af. Dabei is da Fluag doch so spannand! Seit Zwoadausndundoans moant ja wenigstns de naive Höiftn da Menschheit, dass’d Araber de bestn Pilotn ham. Zumindast recht zuisicha soins sa. (mehr …)

P1010489
P1010494

Tierische Zeiten

Post
#502
1311
2012
Di
2:09
Tag
1985
24 views

Ich habe gearbeitet wie ein Ochse, im Fitness-Studio geackert wie ein Gaul. Getanzt wie ein Bär und dazwischen mit Freunden getrunken wie ein Schwein. Gefressen wie ein Wolf, gelacht wie eine Hyäne. Ein ein knappes halbes Jahr nach der Chemo zwitschern meine Ohren immernoch, und meine Haare fangen an, sich zu kräuseln wie Schafswolle

Alles in allem kann ich echt sagen, dass die letzten drei Monate die tierischste Zeit meines Lebens waren. Vor allem tierisch anstregend. Ich will endlich wieder unsterblich sein, und da das nicht geht, will ich mich wenigstens so fühlen. Also tu ich, was ich kann und geh bis an alle Grenzen. Bisher habe ich noch keine gefunden, und das macht mir Mut. (mehr …)

baer
bulle

Gambio GX Shop zu langsam?

Post
#501
1709
2012
Mo
14:03
Tag
1928
15521 views

Gambio ist langsam? Kein Wunder! In der aktuellen Version Gambio GX2 werden deutlich mehr Datren  übertragen als bei der Vorgängerversion. Langsame Internetshops kosten Sie Ihre Kunden! Ist Gambio GX deswegen schlecht? Nein! Alles bis auf die Ladezeiten ist ganz hervorragend an Gambio: SEO, Module, Sicherheit…nur die Ladezeit ist sehr schlecht.

Die ff-webdesigner beschleunigen jeden Gambio GX Shop um bis zu 300%!Unsere Techniken sind sicher, sauber erprobt und führen garantiert zu mehr Verkäufen. Jeder Gambio Shop wird individuell von Hand angepasst. Wir gehen exakt auf Ihre Bedürfnisse ein und bringen Ihnen die Umsätze, die Sie erhoffen! Gamio Internetshop Webdesign Referenzen (mehr …)

kontakt webdesign
langsam

Gambio Support

Post
#500
1609
2012
So
23:48
Tag
1927
10967 views

Sie suchen einen gut qualifizierten, zuverlässigen und schnellen Support für Ihren Gambio GX Internetshop? Sie wollen lange Wartezeiten auf Support-Anfragen vermeiden und Umsatzeinbrüche in Ihrem Gambio GX Internetshop bei Fehlern vermeiden?
Die ff-webdesigner helfen Ihnen. Einfach, schnell, erfolgreich.

Der Gambio Support ist für alle Kunden von Gambio zu nutzen, die einen Support-Vertrag mit Gambio haben. Aus juristischen Gründen (Gambio basiert auf dem Open Source Shopsystem XT Commerce) erhalten Sie beim Kauf von Gambio GX über obige Homepage einen 1-Jahres-Support-Vertrag. Im Rahmen dieses Support-Vertrages bietet Gambio kostenlose Lösung von allen direkt mit dem Shopsystem verbundenen Fehlern an. (mehr …)

gambio support
gambio

Gambio Shop beschleunigen

Post
#499
1509
2012
Sa
12:11
Tag
1926
28837 views

Gambio ist mit der Version GX nicht nur gut, sondern auch leider mit bis zu 1MB großen Startseiten sehr langsam geworden. Hier gibt’s eine Anleitung, wie man den Shop Gambio GX um durchschnittlich ca. 60% beschleunigen kann. Der Zeitaufwand und die Methoden sind je nach Shop unterschiedlich und lassen sich in drei Teilbereiche gliedern: Bilder und Code, Javascript und CSS.

[Update 22.09.10] Gambio veröffentlichte gerade das GX1 Servicepack 2.5. Einige der untigen Techniken sind laut Gambio integriert. Beschleunigt definitiv, aber wir noch viel mehr.  Special: Gambio Supportvertrag 1 Jahr + Gratis Check für ihren Gambio GX1 / GX2 Shop für 149 Euro incl. MwSt. Jetzt bestellen! Gamio Internetshop Webdesign Referenzen

(mehr …)

shop
beschleunigen

Chrigu sterben sehen

Post
#498
0609
2012
Do
7:07
Tag
1917
28 views

Ich weiss nicht mehr genau wann ich den Film zum ersten Mal sah. Irgendwann im letzten Jahr vermutlich. Ohne Krebs schaut man sich solche Filme nicht an. Beim ersten Mal sah ich nur das Ende. Ein Schock. Ausschalten. Vergessen versuchen. Beim zweiten Mal erwischte ich den Film in der Mitte und sah das ganze Leid.

Jetzt schaue ich Chrigu das dritte Mal beim Sterben zu. 3sat wiederholt den Film anscheinend ständig. Ich will ihn nicht sehen. Aber ich muss. Es ist meine Aufgabe, wegschauen wäre feige. Wenn nicht ich hinschaue, wer dann? Es ist schwer. Wie die letzten Male werde ich nachher wieder wachliegen und mich fragen: wann? (mehr …)

P1010361
P1010364

Rehabilitation der Reanimation

Post
#497
0309
2012
Mo
17:44
Tag
1914
41 views

Ich bin mitten in einem Zombiefilm. Schmatzen, Schlurfen, Stöhnen und Keuchen sind überall um mich. Sound ist wichtig, doch auch die Maske trägt ihren Teil zur Dramaturgie bei: Leere Augen, blasse Leiber. Dann fliegen wieder ein paar Fetzen Gejammer über den Flur: „Ich sach diä, moinä Gastridis wiäd immä schlimmä, die bringt mich nochma um.“. Gleich schrei ich…

Ja, die Menschen sind alt hier. Sehr alt. Ja, sie haben Gebrechen. Doch beides zusammen macht sie noch nicht zu Zombies. Hierzu werden sie nur durch ihre Gier nach Beileid. Sie jammern über alles, jeden und permanent. In der Reha geht es darum, wieder auf die Beine zu kommen! Doch die Zombies hier beissen sich die selbigen ab und meckern dann „Bäh, Orangschnhaut an Besenreissän schmeckt total scheissä…“ (mehr …)

P1010295
P1010299

Der große Aufzug

Post
#496
2208
2012
Mi
16:51
Tag
1902
34 views

Auf dem weissen Geländer meines Balkons wachsen grüne Flechten. Vier Stockwerke drunter lachen die wenigen Lustigen in einer Runde am Brunnen. Im Gemeinschaftssaal läuft ein Stück Bauerntheater. Ich sitze im Zimmer und schau nach Westen. Ein Schwarm Gänse zieht an der untergehenden Sonne vorüber.

Die Homepage der Reha-Klinik in Wismar zeigte alte Menschen. In echt sind sie noch viel älter. Ich bin mit weitem Abstand der jüngste unter 200 Insassen, und anscheinend auch der einzige. Eigentlich freue ich mich auf’s Altern. Aber derzeit will ich keine Alten sehen. Sie erinnern mich an den Tod. REA statt Reha. Wir sind ein großer Aufzug: Eine Zweckgemeinschaft kommt sich gegenseitig ignorierend wieder nach oben. (mehr …)

P1010239
P1010246

Leben wie Gott in Frankreich?

Post
#495
1808
2012
Sa
12:45
Tag
1898
3170 views

Manche Weisheiten sind einfach zu begreifen. Andere muss man überleben, um sie ansatzweise zu verstehen. „Leben wie Gott in Frankreich“ gehört zu den letzteren. Das Ziel: Die Provence. Die Zeit: höchste Hochsaison, Sommerferienbeginn in Bayern und Frankreich.

Präsident Hollande rief sein Volk im Angesicht der Wirtschaftskrise dazu auf, im eigenen Land Urlaub zu machen. Es gehorcht in Massen. Ich wundere mich noch, dass wir es abends in nur 3,5h nach Mulhouse, Frankreich schaffen. Der Stau kommt erst nach der durchfahrenen Nacht vor der Abfahrt ins Rhone-Tal bei Montélimar. Ab da geht alles sehr langsam. Alle 10 km haben die Franzosen Opferaltare für Mercurius aufgebaut. Sie blitzen in der Nacht. (mehr …)

2012 08 08 11.26
2012 08 04 08.19